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Dienstag, 25. August 2020

Juni & Juli - Schule, Greencardlotterie, Urlaubspläne


Nach den Pfingstferien sollten die Schulen der Kinder wieder ein Stück weit in die Normalität zurück kehren. Aber auch dieses Mal kochte wieder jede ihr eigenes Süppchen:

Mika hatte nun an 3 Tagen Präsenzunterricht. Dienstags, donnerstags und freitags.

Jana hingegen in einer Woche 3 Tage, in der Folgewoche gar nicht und in der darauf dann nur 2 Tage. Wie froh bin ich da über meine verschiedenen Kalender... ;-)

Der Samstag nach unserem Schwarzwald-Trip war dann auch der Greencard-Ergebnis-Tag: Nope - wir haben wieder nicht gewonnen. Wenngleich die Statistik zeigte, dass Deutschland dieses Mal wohl sehr viele Gewinner hatte. 

Was früher schmerzhaft war, ist mittlerweile gut verkraftbar. Soll halt nicht so sein...

Nundenn - jetzt bin ich schon beim Thema USA, dann bleib ich doch gleich mal dabei und erzählen von unseren Reiseplänen:

"Vor Corona" hatten wir bereits gebucht. Der Plan war folgender:

Flug nach Florida. Dort kurz "ankommen", dann weiter nach North und South Carolina sowie Georgia. Meinen Geburtstag sollten wir in Savannah feiern.

Gebucht waren: Flüge, Hotel in Florida, Hotel in Georgia. Da es sich, wie bei uns üblich, um keine Pauschalreise handelte, war nun sehr lange ein großes Fragezeichen über unseren Köpfen, denn einfach so zu stornieren hätte uns eine Menge Geld gekostet.

Mr. Trump hatte ja nun einen Travelban ausgeprochen. Zum Beginn hin dachten wir noch, dass sich das sicher alles legt bis Ende August. Tat es aber nicht. Während wir erst noch weiter Hotelpreise beobachteten, wurden wir aber mit der Zeit immer skeptischer, ob wir 2020 tatsächlich überhaupt rüberkommen würden. Und dann kamen wir an den Punkt, an dem wir uns gar nicht mehr so sicher waren, ob wir überhaupt rüberkommen wollen würden...

Um Planungssicherheit zu gewinnen, hatten wir uns folgendes überlegt: Wir wollten gerne kostenlos unsere Tickets umbuchen, da die Lufthansa damit warb, dass dies möglich sei. Als Ziel suchten wir uns Marseille raus. Wir checkten Hotels, Ausflugsmöglichkeiten, Mietwagenkosten usw. und riefen dann bei der Airline an.

Pah Pustekuchen. Kostenloses Umbuchen wäre möglich. Aber die Differenz des Flugpreises wäre dann halt futsch. Wie bitte? Ich meine, man muss jetzt kein Reise-Freak sein um sich vorstellen zu können, dass Transatlantikflüge eine andere Preiskategorie darstellen, als ein "Hüpfer" nach Frankreich. Näää, das kam für uns nicht in Frage.

Also mussten wir weiter warten, was geschehen würde.

Am 1. Juli war es dann so weit: Wir bekamen eine Mail von der Lufthansa, dass sie unsere Flüge ändern - Abflug ein Tag früher, Rückkehr ein Tag später. Damit hatten wir jetzt ein kostenloses Storno-Recht. Gut so. Wir hätten ja unser Geld in der Firma gelassen, doch nach dem Frankreich-Ärgernis eben nicht.

Somit stornierte ich - einerseits erleichtert, andererseits mit blutendem Herzen - unsere Flüge. Damit das Abreißen des sprichwörtlichen Pflasters erledigt war, stornierte ich ebenso das Florida-Hotel gleich mit (dieses hatten wir zufällig stornierbar gebucht). Nun war nur noch das Georgia-Hotel auf der Liste. Hier greife ich kurz vor: Im August kontaktierte ich ebookers, ob es eine Kulanzregelung gibt, dass wir auch hier ohne Schaden rauskommen. Es liegt ja nicht an uns, sondern am Travelban, dass wir nicht anreisen. Jepp - war möglich - wenige Tage später war das Geld da. Ich muss echt sagen: Mit ebookers haben wir in all den Jahren ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Obwohl das Unternehmen groß und international ist (gehört zu expedia), war die Hilfe, wenn wir sie brauchten, immer persönlich und individuell. Zuletzt, als wir auf dem Weg nach München umkehren mussten, weil Schwiegermama mit Hirnblutung ins Krankenhaus kam. Da kümmerte sich ebookers um eine Hotelgutschrift, obwohl dieses nicht-stornierbar gebucht worden war. 

Stand heute - Ende August - warten wir jetzt nur noch auf die Erstattung der Gepäckgebühren durch die LH. Wenn dieses Geld dann da ist, kamen wir ohne finanzielle Nachteile aus der USA-Reiseplanung 2020 raus.

Wer uns kennt, der weiß, dass ein Sommer ohne Reise (ja, dazu stehen wir, trotz viel Kritik aus dem Umfeld) für uns nur sehr schwer vorstellbar ist. 

Da wir aber nicht davon ausgehen können, auch bei einer weiteren geplanten und dann womöglich geplatzten Individualreise so viel Glück zu haben, taten wir etwas seeehr untyptisches: Wir gingen in ein Reisebüro, um eine Pauschalreise zu buchen.

Klar, vorab hatten wir auch online schon geschaut, was denn alles so im Bereich des Möglichen liegt. Doch coronabedingt wollten wir gerne so sicher gehen, wie nur irgendwie möglich und einen persönlichen Ansprechpartner haben. Zuhause liebäugelten wir, wie gesagt mit Südfrankreich (mittlerweile Reiswarnung) mit den Kanaren, Andalusien (mittlerweile Reisewarnung) und Griechenland.

Lange saßen wir dort mit der Dame am Schreibtisch. 

Unsere geäußerten Vorstellungen:

- Meer

- Pool

- ein eigenes Zimmer für die Kinder

- "richtige Betten" für die Kinder (Schlafcouch geht nicht mehr, zu groß und schwer)

Vorgeschlagen wurden uns

- Bulgarien

- Griechenland

- kanarische Inseln.


Gebucht haben wir: Lanzarote. All inclusive mit Familienzimmer, das einen eigenen Raum für die Kinder aufweist. 

Wir waren froh, dies übers Reisebüro gemacht zu haben, denn schon mit der Bestätigung des Reiseveranstalters gab es Unstimmigkeiten. Die Leute im Reisebüro kümmerten sich hervorragend um eine Lösung des Problems und wir hatten keinerlei Hotline-Ärger o. ä.

Nun rückt der Zeitpunkt unserer Abreise immer näher. Und der Rest von Spanien wurde schon als Risikogebiet mit einer Reisewarnung belegt. Ich bin wahnsinnig nervös, ob alles überhaupt klappt - sollte es für die Kanaren auch noch eine Warnung geben, müssen wir auch diese Reise stornieren (von Seiten unserer Arbeitgeber). So sitze ich gerade wieder mal vor dem PC, es ist 3:45 Uhr und versuche in Google Maps Inspirationen zu finden für einen Plan C...


Montag, 13. Mai 2019

1. Mai 2019


Ja, zugegebenermaßen ist der erste Mai schon wieder ein Weilchen her. Aber ich dachte, ich hebe mir diesen Bericht ein wenig auf, für die andächtige, staunende Stille auf'm Blog, wenn jeder noch verdauen muss, dass wir in der Greencard Lottery gewonnen haben.

Nunja, haben wir aber nicht. Also gibt es keine Stille zu füllen. Zumindest keine andächtige. Also erzähle ich nun von unserem ersten Mai. ;-)

Wir sind nicht sonderlich christlich. Zumindest nicht was die Kirche betrifft. Einen Glauben haben wir schon. Und den leben wir auch. 

Dennoch gibt es einen Ort, der uns wichtig ist. Es gibt eine Wallfahrtskirche ganz in der Nähe vom Kloster Schöntal, in Neusass. Christen pilgern da hin, doch schon bevor die kleine Kirche da stand, war es ein "heiliger" Ort für die Menschen. 

Hier erzählt Wikipedia ein paar Details:

Meine Oma ging schon immer gerne dort hin, meine Mutter, und auch uns zieht es immer wieder in diese Richtung. Wir schauten dieses Mal vorab nach einem schönen Rundweg in der Gegend und beschlossen, den 1. Mai-Ausflug dorthin zu unternehmen.



Wir parkten nur einen Feldweg entfernt von der kleinen Kirche.


Die große Linde ist immer ein Highlight. 500 Jahre alt soll sie sein. 



In dieser kleinen Kirche zünden wir immer Kerzen an, wünschen uns etwas und tragen uns auch ins Buch ein, das darin ausliegt. Nicht fotografiert habe ich die Rückseite, wo all die Dankesbriefe und Geschenke liegen von Gläubigen, deren Wünsche erfüllt wurden.


Hinter dem Gebäude gibt es eine kleine Quelle, bzw. "Brünnlein".


Früher lagen hier auch superviele Dankesgeschenke, Blumen, Kerzen usw. Das wurde aber mittlerweile abgeschafft.

Wir halten immer unsere Ehe- und meinen Kinderring in das Wasser. Obs Glück bringt? Keine Ahnung, aber meine Ehe ist super und die Kinder stets wohlauf. ;-) Schaden kann es zumindest nicht.


Nach all unseren Ritualen ging dann der eigentliche Spaziergang los. Das Wetter war super und die stetig wechselnde Landschaft auch.

Mit Schafen kann Annie nicht viel anfangen. Sie guckt dann immer weg und denkt wohl, dann wird auch sie nicht gesehen. Hehe...



Von den Wiesen ging es dann ein Stück lang in einen kleinen Wald...




... und dann konnte man auch schon das Kloster Schöntal entdecken. Wir gingen dieses Mal aber nicht hinein. 





Dies hier ist der Friedhof von Schöntal. Er liegt auf einem Berg. 


Annie ist kein Pfützentrinker. Aber nach Sonne und Bergaufstieg musste sie nicht lange überzeugt werden, aus dem Bach einen Schluck zu nehmen.


Bald schon schloss sich der Kreis unserer Wanderung, und über die Felder ging es zurück nach Neusass.



Ich habe keine Ahnung, ab wieviel Kilometern ein Spaziergang eine Wanderung wird. Etwas mehr als 4 waren es, und das war perfekt für uns und unsere Bedürfnisse.

Auf dem Heimweg fuhren wir zum McDonald's. Der war mit seinem neuen, veganen Burger in allen Medien. Die Leute schlugen sich die Köpfe ein. Da gibt es die einen Veganer, die absolut begeistert sind, dass Veganismus nun auch den Mainstream erreicht hat und eben jene, die das ganze komplett boykottieren und verteufeln, weil McDonald's und die veganen Patties, weil vom Nestlé-Konzern, gaaaaaanz pööööööse sind.

Ich persönlich rette die Welt nur Stück für Stück und wollte die veganen Umsätze im Fast Food Tempel ankurbeln, um denen zu zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Hehe. Und außerdem wollte ich ESSEN. :-))



Wir fanden ihn lecker. Jawoll.

Am Nachmittag brachten wir die Kinder noch ins Hüpfburgenland, das im Nachbardorf gastierte. Janas Freundin kam auch mit. Erst zur Schließung hin holten wir die drei wieder ab. Ausgepowert, durchgeschwitzt und happy.






Und dann war er rum, unser erster Mai. Jeder war auf seine Kosten gekommen, so soll das sein, nicht wahr?




Sonntag, 27. Mai 2018

Unser Mai - viel Arbeit, viele Feste und die jährliche Greencard Lottery


... und wieder wird's ein langer Blog-Eintrag. Und er wäre noch länger, wenn ich Mikas Geburtstag mit rein nehmen würde. Doch der folgt bald gesondert...

Der Mai war ein sehr arbeitsreicher Monat, der viele Veränderungen in unseren Familienalltag brachte. Denn im Mai überschnitten sich meine alte und meine Arbeitsstelle und noch dazu fielen die Pfingstferien mit hinein. In unserem Haus hängen nun Stundenpläne der Kinder, Freitzeit-Aktivitätspläne der Kinder (damit Papa, der nun mehr mit anpacken muss, den Durchblick nicht verliert) und ein Mom @ Work Plan, aus dem man herauslesen kann, wann ich wo gerade wie lange arbeite. 

An manchen Tagen arbeitete ich vormittags bei Job A, nachmittags bei Job B und zwischendurch düste ich die Strecke nach Hause, um kurz die Kids zu bekochen und den Hund Gassi zu führen. Dies soll in keinster Weise als Jammern verstanden werden, es erklärt nur, weshalb der Blog (und vieles andere) arg vernachlässigt wurden.

Hier nun also der Mai (fast) Rundumschlag...


 Der erste Mai ist hierzulande ja ein Feiertag. Und wir besuchten das Heilbronner Mai-Fest. Das ist für uns schon von je her ein recht preisgünstiger Spaß, da die Kinder keine Adrenalin-Junkies sind. Seit nun auch die Kinderkarussell-Ära rum ist, die Gruselhäuser zu gruselig sind und das Riesenrad zu hoch, wurd's nochmal schneller abgehandelt, das Volksfest-Thema. Hehe...



Nachdem wir unsere Runden gedreht hatten spazierten wir noch in Richtung Bahnhof, wo wir uns ein Eis gönnten...



Und dann war es so weit. Das erste Mal, dass ich arbeiten war, während ein Kind (in den meisten Fällen nun Mika) von der Schule heimkam. Am schlimmsten ist dabei für ihn nicht das selbst kochen, sondern die Tatsache, mit Annie Gassi gehen zu müssen, ... ;-)


Apropos Annie: Mit dem Mai startete nun auch die verhasste Zecken-Zeit. Das arme Hundle ist der reinste Zecken-Magnet, egal, welche Maßnahmen wir ergreifen. Wenn die 30 cm-Fellnase durch die hüfthohen Wiesen düst nimmt sie mit, was sie kann. Dieses Mal entzündeten sich die Bisse auch ganz fies. Hach, ... Welche Daseins-Berechtigung haben diese üblen Viecher eigentlich?!



Die erste, rechte kurze, Doppeljob-Woche funktionierte prima, ich bin stolz auf die Kinder!

Am Wochenende gingen wir auf Food-Sighseeing-Tour. Nach Türken und Asiaten nahmen wir uns einen russischen Lebensmittelladen vor. Ganz ehrlich? Das war die reinste Zeitreise. "Retro" nennt man das, glaube ich. Selbst die russische Musik plärrte aus blechern klingenden Lautsprechern, ...



Es gab alles. Von der Wohnzimmerdeko...


... über den Naschkram ...


... bis hin zu eingelegten Wassermelonen (örks) ...


Auch Frischfleisch (inkl. komplettem Schweinekopf)


... und retro-gestylte Molkereiprodukte ..



Wir liefen staunden durch die Gänge. 


Beide Kinder hatten in der Kindergarten- und Grundschulzeit russische Freunde (auch ein Geschwisterpaar). Dort gab es damals immer "Maschas" zum Naschen. Diese wanderten nun auch in unseren Einkaufswagen. Das sind Mais-Flips in süßer Form.




Dieses Spielzeug faszinierte mich. Ich wiederhole mich, ich weiß, doch das komplette Kapitel "Russischer Laden" war in meinem Kopf mit "Zeitreise" gelabeled. :-)


Im Anschluss waren wir noch klassisch deutsch einkaufen und ich war der glücklichste Mensch unter Gottes Sonne, als ich endlich das in der veganen Szene gehypte Ben & Jerrys gefunden habe. Endlich! Und ja - der Hype ist nicht unbegründet. Mannomann, ist das lecker! Süß und salzig, cremig und crunchy... Bye bye Bikini!


Wir kauften auch einen großen Bilderrahmen für das Plakat, das wir aus Strasbourg mitgebracht hatten. Verratzt am Verteilerkasten, stylish, wenn es gerahmt ist. Ein ähnliches "Souvenir" haben wir uns auch aus New York mitgebracht, und das hängt nun in der Küche. 


Im Laufe der Zeit wurde das Wetter nun auch endlich etwas wärmer. So besuchten wir am Wochenende die Öhringer Messe. Diese hat kein bestimmtes Thema, es gab von allem etwas. Von Handwerksbetrieben über Bildungszentren, Gerüstbau (siehe Bilder - das war ein Turm aus Baustellengerüsten) bis zu Vereinen, ... Wir hatten eine schöne Zeit und jetzt drölfzigtausend Werbekullis zuhause. 






Am Montag arbeitete ich wieder bei Job B. Und es wurde länger als erwartet - somit der erste "Zwischenfall", der die sorgfältige Familienalltags-Neuplanung sprengte. Bis 17 Uhr war ich im Büro (ca. 15 km von Zuhause entfernt), doch Jana musste um 17 Uhr beim Querflöten-Ensemble sein. Mr. Wonderer hingegen musste bis 18 Uhr arbeiten. 

Telefonisch instruierte ich meine Tochter, den Roller zu schnappen (mangels Fahrradschloss) und sich selbst auf den Weg (ca. 3 km) zu machen. Ich würde versuchen, pünktlich um 17:30 Uhr dort zu sein, und sie wieder abzuholen. So selbstverständlich ich ihr dies erklärte, so sehr blutete mein Mutterherz und meine Sorge war groß, ob das alles glatt laufen würde.

Ich düste wie eine Verrückte von der Stadt zum Ensemble und mir fielen Brocken vom Herzen, als ich ihren Roller in der Musikschule stehen sah. Uff! Wir wachsen an unseren Aufgaben!


Grundsätzlich muss ich hier echt lobend und dankend betonen, wie toll alle drei zu mir und meinem Berufsleben halten. Jana, die zwischendurch mal ein Tief hatte ("Mama, ich will nicht, dass du jetzt immer weg bist!") verstand, als ich ihr erklärte, dass das ab Juni besser werden würde und auch mein Mann hält tapfer durch. Dieser strauchelte mit den komplexen Freitzeit-Aktivitäten der Kinder und musste gleich mal auf dreierlei Klassenarbeiten mit seiner Tochter lernen - nach einem Vollzeit-Arbeitstag. Und Lernen mit Jana ist nochmal ein anderes Kaliber, als mit Mika. ;-) 

Alle ziehen an einem Strang, das macht mich wahnsinnig glücklich und stolz!

Eine Sache, die noch Seiten füllen könnte im Mai war unser Abo einer "Gemüserettungskiste". Man kann diese abonnieren und bekommt dann in einem gewählten Rhythmus Bio-Gemüse zugesendet, das in Form, Größe und/oder Farbe nicht den EU-Richtlinien entspricht und darum eigentlich nicht verkauf werden würde. Hippie und Möchtegern-Weltretter, der ich bin, fand das toll. Extrem lange Rede kurz: Ewiges Theater, unrechtmäßige Abbuchungen, Mahnungen, Rechtsanwaltsdrohungen unsererseits später kam die erste und letzte Kiste - mit verschimmeltem Gemüse. Absolut nicht zu empfehlen, ich habe drei Kreuze gemacht, als dieses Kapitel endlich beendet war. Ebenso wie damals der Ärger mit der Swiss Airline war auch hier erst eine Lösung gefunden worden, als ich die Kommunikation auf die sozialen Medien umlegte und somit an die Öffentlichkeit ging. Schade...



Mein neuer Job läuft noch etwas chaotisch, da keiner so recht weiß, wer wann für was zuständig ist. Eine Mitarbeiterin geht und wird durch eine Neue und mich ersetzt. Die dritte im Bunde ist bereits seit einem Jahr da. Nun müssen wir uns alle irgendwie eingrooven, damit alles erledigt wird - und möglichst nicht doppelt und dreifach, während anderes liegen bleibt. 

Dieses Zucker-Chemie-Gesöff schleicht sich gerade als neues Laster ein. Meine "Nervennahrung" auf dem Weg ins Büro. Sollte ich schleunigst wieder abschaffen, hehe...


Vatertag: Die Kinder richteten den Frühstückstisch, mitsamt den Halloween-LED-Teelichtkerzen. ;-)

Papa sahnte ordentlich ab.



Von Jana gabs noch eine Portion selbstgemachten Glitzerschleims dazu. 


Nach dem Frühstück ging Mika zum Jungschar-Aktionstag und wir drei verbleibenden fuhren zum Streetfood-Event in Heilbronn. Das war echt winzig, doch zum Magenfüllen reichte es. 








Nach dem Vatertag kam was? Genau  - der Muttertag! :-)

Meine Geschenk-Ausbeute: Jede Menge Leckereien, selbsgemachter Schleimklumpen...



... selbst gedichtete Gedichte.


Nach dem Frühstück fuhren wir nach Sindringen zum jährlichen Töpfermarkt. Den mögen wir gerne. 








Ich war erstaunt, wie "modern" das Essensangebot dort war. Es gab Schupfnudeln mit Schafskäse und  Tomaten. Und das im Hochherrschaftsgebiet der Bratwürste, Pommes und des Fleischkäses...







Zurück zuhause widmeten wir uns noch dem leidigen Thema "Schularbeiten" mit Jana. Diesbezüglich hatte ich hier auch schon Briefverkehr und Telefonate mit der Schulleitung, denn unser Leidensdruck wächst und eine Lösung muss her. Das Gespräch verlief super und ich bin begeistert, wie toll auf uns eingegangen wurde. Dennoch ist die Problematik nicht so schnell gelöst, wir wursteln uns hier noch durch um Erleichterung zu finden. Denn heulend und stundenlang über Heften grübelnd wird kein Kind schlauer.



Und dann war der 15. Mai gekommen. Der Greencard-Ziehungstag. Erfahrungsgemäß kann man erst am Folgetag nachschauen, ob man Glück hatte, da die Seite komplett überlastet ist.


Also klickte ich mich abends, allein zu hause, eher erwartungslos hinein. Und die Seite war nicht überlastet. Somit konnte ich die Seifenblasen gleich einen Tag früher platzen lassen: 


Durch die chaotischen Alltags-Tage im Mai kommen zwei Dinge absolut zu kurz. Zum Einen der Sport (hab schon 3 kg mehr auf den Hüften mittlerweile) und zum Anderen, was viel schlimmer ist: Meine Oma. Ich besuchte sie endlich wieder und erklärte ihr auch, warum ich gerade so selten da bin. Sie versteht absolut nicht, wovon ich rede, doch ich hab einfach das Bedürfnis, mich zu entschuldigen und ihr zu versichern, dass sich das alles bald wieder ändert. 

Wir spielten Puppen, ich sah, dass es ihr gut ging und wieder einmal saß ich neben ihr und vermisste sie gleichzeitig. Sie jedoch war glücklich und fröhlich - und letztlich ist es auch das, worauf es ankommt. Schnüff.


Da wir nun wissen, dass kein Umzug ansteht und ich mittlerweile auch schon aufgrund von Rückenschmerzen im Sitzen auf dem Sofa übernachten musste, gingen wir das Projekt Matratzenkauf an. Himmel, sind die Teile teuer!!! Interessanterweise bekamen wir einen ordenlichen Rabatt, als wir ehrlich (nicht nach Nachlass-heischend) erklärten, dass wir den Kauf überdenken müssen, weil wir ein anderes Budget im Kopf hatten. Japp und nun betten wir uns in 6 Wochen (hoffentlich) auf Wolken. 


Hier noch ein Bild, das gut zeigt, inwiefern Annie im Gras versinkt und Zecken einsammelt...


Am Pfingstsonntag freute ich mich riesig auf eines meiner Lieblingsevents: Den Vegan Street Day in Stuttgart. Der war dieses Jahr an einem anderen Platz, gefiel uns aber trotzdem ganz gut. Das Wetter war eher bescheiden, doch wirklich nass wurden wir zum Glück nicht. Dafür aber satt. :-)






Jana liebt die Sticker und Pins, die es da immer gibt. 








Diesen indischen Stand sehen wir auf jedem Veggie-Event, haben wir das Gefühl. Und wir lieben das Essen dort. Mjamm!



Mika schlemmte Tiramisu.




Die Tombola ist auch jedes Jahr ein Highlight. Denn die Preise sind echt super.

 Unsere Gewinne 2018:


Tja, und nun waren wir in Stuttgart, hatten noch "Tag" übrig - also machten wir die Kinder - insbesondere Jana glücklich und fuhren noch zum Flughafen. Unsere Tochter ist ein riesiger Flughafen-Fan und möchte später auch mal dort arbeiten. 


Das hier ist ein Imbiss auf dem Parkplatz:


Wir waren ganz überrascht, dass die Aussichtsplattform mittlerweile kostenlos ist. Uns sollte das recht sein.





Happy girl. <3


Ein weitere Wochenendausflug führte uns nach Mundelsheim. Pfingstmarkt nannte sich das. Die Sonne brannte vom Himmel...





Die Mundelsheimer verstehen es zu feiern. Die Stimmung war super, die Leute fröhlich, die Musik laut, ... Es gefiel uns gut, zumal die Kulisse drumrum auch wirklich schön ist. Weinberge, Altstadt, ... Japp, ein schöner Ausflug. Es gab auch einen Bücherflohmarkt, auf welchem wir ordentlich shoppten.

Da nun mittlerweile die Ferien begonnen hatten, durften die Kinder, samt Annie bei meiner Mutter übernachten. Dies ermöglichte mir zwei Vollzeit-Arbeitstage.




Hehe, und so als Neu-Working-Mom kaufte ich mir standesgemäß mal ein Mittagessen bei Starbucks. 


In der ersten Ferienwoche stand auch Mikas Geburtstag an. Darüber gibt es bald einen eigenen Blog-Eintrag, denn der Tag war gut gefüllt...


Den gestrigen Samstag verbrachten wir wiederum in Heilbronn. Dort war ein riesiger Flohmarkt, der sich durch die gesamte Fußgängerzone erstreckte.


In der Stadt investierte Jana dann auch ihr Taschengeld in (wie soll es anders sein): Slime. Hach...



Ja, und nun schreiben wir Sonntag, den 27. Mai und ich bin ganz stolz darauf, endlich alles "verbloggt" zu haben, was sich so angestaut hat. Sobald ich hier auf "Veröffentlichen" geklickt habe, steht das wahrscheinlich letzte große Mai-Event auf dem Plan. Die Steuererklärung. Heul!!!!