Donnerstag, 26. Juli 2018

Rückblick: Die US-Chroniken der Wonderers - 2013


Reisemonat:
August/September

Orte:
Philadelphia
Orlando
Clearwater Beach
Cape Coral
Fort Lauderdale

Spots:
Universal, FL
Sanibel, FL
Sawgrass Mills Mall, FL

Lustigerweise genau 365 Tage nach unserer ersten Familienreise in die USA war es wieder soweit. Dieses Mal wollte uns meine Mutter nicht so gerne zum Flughafen bringen, also lösten wir dies anders. Wir buchten eine Nacht im Wings-Hotel Raunheim, wo wir das Auto dann über die Dauer der Reise geparkt lassen konnten.

Unser Zimmer war schön groß.



Fußläufig erreichbar war eine Bowling Bahn. Dies sollte eine neue Wonderer-Tradition werden - keine Fernreise mehr, ohne Bowlingbahnbesuch am Vorabend. ;-)




Abends auf dem Zimmer stießen wir Erwachsenen auf den Urlaubsbeginn ganz passend mit Äppelwoi an, schließlich waren wir ja in Frankfurt.


Die Nacht war ziemlich laut. Es regnete in Strömen und das machte ordentlich Krach auf den Blech-Möbeln.


Im Vorfeld gab es schon ein Heckmeck mit unseren Tickets. Eines davon konnte nur bis Philadelphia eingecheckt werden. Für mich, als Kontrollfreak eine echt Qual. Ich hätte sogern alles vorher in trockenen Tüchern gehabt. Und ich sollte Recht behalten...


Der Flug nach Philadelphia verlief unspektakulär. Wenn man von der Tatsache absieht, dass sich immer mehr abzeichnete, dass wir uns verspäten würden.



Wir landeten tatsächlich verspätet. Und mit uns riesige Menschenmassen. Da man die ganze Gepäck- und Zoll-Geschichte schon bei der Zwischenlandung regeln muss (Einreise in die USA) UND dann auch noch eines unserer Tickets ordentlich einchecken musste, kam es, wie ich es befürchtet hatte: Wir verpassten den Anschluss nach Orlando.

Wir waren fix und fertig, müde, genervt, ... Nach langen Diskussionen am Service Schalter (für die wir schon wieder lange Schlange stehen mussten), hatten wir die Wahl: Noch stundenlang zu warten, ob VIELLEICHT im letzten Flieger nach Orlando noch Platz für uns wäre, oder ein Hotelgutschein der Airline für eine Nacht in Philadelphia mit garantiertem Weiterflug am nächsten Morgen. Wir entschieden uns fürs Hotel.


Unser Gepäck hatte übrigens den Anschluss nicht verpasst. Was hätte ich für eine Zahnbürste gegeben....

Nach diesem ungeplanten Stop in Philly verlief dann aber die Weiterreise am nächsten Tag zum Glück reibungslos.


Dieses Jahr hatten wir auch ein Navi, das wir zuvor gebraucht in Deutschland erstanden hatten. Es hat eine kleine Macke. Immer, wenn man es einschaltet, brüllt es das Wort "SCHARF". Unser Running Gag mittlerweile, wir freuen uns immer wieder darüber. 



Dieses Jahr hatten wir ein wirklich schönes Hotel in Orlando. Das DoubleTree. Kein Vergleich zum Vorjahr. Zum Glück!




Unser Auto:



Und weil's uns im Vorjahr so gefallen hat, war recht schnell klar, wo wir essen wollten:


Auch der Outlet Mall statteten wir einen Besuch ab. Dieses Jahr waren wir klüger und schon mit recht leeren Koffern angereist.



Und wären Mama Klamotten anprobiert, legen die Kinder Bilder in der Umkleide. 


Abends gingen wir dann noch an den Hotel Pool. Und langsam aber sicher kam das richtige Urlaubsgefühl auf.



Was braucht man zum Frühstück, wenn man in den Staaten ist? Rischdisch: ZUUUUCKER!


... und halt das Alibi-Obst.


Die Kinder wollten gerne ins Ripley's Haus gehen. Das taten wir dann auch...






Über den hier freute ich mich, denn ich mag den Film "Edward mit den Scherenhänden" total gern.


Das Bummeln kam auch nicht zu kurz:




Und dort bekam ich auch mein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk.


Immer wieder faszinierend sind diese Weltuntergangs-Himmel-Szenarien, die fast täglich erscheinen in Florida. Zumindest im August/September. Es empfiehlt sich ganz schnell in Deckung zu gehen, denn die Schauer haben es in sich. Kurz danach strahlt dann wieder die Sonne vom Himmel, doch die tiefkühl-Klimaanlagen sind grausam, wenn man klatschnass ist.


Auch Downtown Disney (heute Disney Springs) stand wieder auf dem Programm.









Wir bestaunten Weihnachtsdeko bei knapp 40 Grad...



Nachdem wir im Vorjahr in Disney World waren, wollten wir dieses mal in die Universal Studios.






Es war wahnsinnig heiß an dem Tag.









Wir hatten eine tolle Zeit. Wenn es auch öfters Konflikte gab. Papas Abenteuerdrang kollidierte gelegentlich mit dem Zaudern der Kinder, ... Wir drängen die Kinder zu nix. Doch es gibt Fahrgeschäfte, die wir ausprobiert hatten und als absolut harmlos empfunden hatten, wo der Nachwuchs sich selbst im Weg stand. Und wenn dann statt einem "Ich möchte das nicht fahren!" ein stundenlanges "Soll ich? Oder soll ich nicht?" wird, dann trägt das nicht zur Stimmung bei.

Die Hitze tat ihr übriges, zum Ende hin freuten wir uns sogar über Liegepausen auf Kunstrasen...






Bei der Blues Brothers Show kam es zu einer Situation, über die wir echt den Kopf schütteln mussten. Der Bereich vor der Bühne war abgesperrt für Rollstuhlfahrer. Und wir sahen, wie eine Frau mit ihrem Rollstuhl dorthin fuhr, ausstieg, und bis zum Showbeginn noch quietschfidel mit ihrer Familie durch die Gegend bummelte und Getränke kaufte. Das ärgerte mich, vor allem deshalb, weil meine Kinder kaum etwas sehen konnten, da diese hinten in der Menge stehen mussten.





Nach Orlando fuhren wir weiter nach Clearwater Beach. Dort wohnten wir im Holiday Inn.





Wir fanden Clearwater "okay". Aber irgendwie "austauschbar", ...

Für einen Strandbesuch wählten wir den:





Im Florida Forum schwärmen viele von Anna Maria Island. Und wenn's da so schön sein soll, dann schauen wir uns das doch an!





Leider gelang mir kein besseres Bild von diesem Schild...



Die Parkplatzsuche war schwierig, der Strand tatsächlich sehr schön. Die berühmte Sandbar schauten wir uns nur von außen an. 

In Clearwater unternahmen wir dann auch noch eine Bootsfahrt mit Little Toot. Es war herrlich, die Delphine ließen nicht lange auf sich warten.




Unsere Zeit in Clearwater war vorbei. Der nächste Stop sollte Cape Coral sein. Ich war sehr aufgeregt, denn wir hatten zum ersten Mal ein Ferienhaus gebucht. Allerdings übers Reisebüro. Da ich durch die Reiseberichte im Forum schon "vorgeschädigt" war, war ich ein bisschen enttäuscht. Denn das Haus war schon ziemlich in die Jahre gekommen. Es erinnerte mich an die Golden Girls. Meine Familie, die keine Ahnung hatte, wieviel schönere Häuser es fürs gleiche Geld geben könnte, war jedoch hellauf begeistert. Und das war die Hauptsache. Eins vorweg: in den Folgejahren wurden die Häuser immer schöner. Wir buchen die jetzt nämlich selbst. Und verzichten auf Kanallage, was es günstiger macht. 




Sauber war es, ordentlich und groß. Nur eben ein wenig altbacken.









Dass wir nun in einem Haus wohnten, brachte auch den Umstand mit sich, dass wir eine Küche hatten. Also gingen wir einkaufen. Und das tun wir bekanntlich gerne... 


Gesund geht anders. Aber vegetarisch wars....



Japp - und so sahen die Abende aus....


Am nächsten Tag schauten wir uns unser Haus von der Kanalseite aus an:




Im Nachbarort, Fort Myers, residierten seinerseits Thomas Edison und Henry Ford. Diese Häuser, bzw. das Grundstück kann man heute besichtigen. 













Ein typisch floridianisches Gewitter zwang uns zum Abbruch der Outdoor-Besichtigung. Zum Glück gabs auch einen Indoor-Teil, nämlich das Museum.



Ebenso in Fort Myers ist die Edison Mall. Nix wie hin...


Wir wollten einen Ausflug nach Pine Island machen. Das ist nicht weit weg von Cape Coral.


Wir fuhren durch das bunte Örtchen Matlatcha...





... und kamen dann auf Pine Island an, wo wir auf den Spuren der Calusa Indianer wandern wollten.



Doch wir kamen nur wenige Meter weit...



Eine Rangerin bat uns ins Info-Haus und zeigte uns allerlei Dinge. Das Wetter wurde jedoch nicht besser, sodass wir den Trail-Plan saußen ließen.



Ein weiterer Kinderwunsch war Minigolf. Ritter solltens dieses Mal sein.






Wir erfuhren, dass es auch in Fort Myers ein Kindermuseum gab. Man darf es einfach nicht mit Miami vergleichen, Spaß hatten wir allemal.






Im Hurricane-Simulator:



Und dann war er wieder da: Mein Geburtstag. Und dieses Jahr war er nicht nur das. Es war gleichzeitig unser neuer Hochzeitstag. Denn wir erneuerten unser Eheversprechen. Am Strand von Sanibel Island.

Zuvor hatte ich noch einen Friseurtermin, wir schmissen uns alle in Schale und packten unsere Engelsflügel ein. Denn bei unserer standesamtlichen Hochzeit 2004 war unser Motto: Wir sind beide Engel mit nur einem Flügel. Wenn wir uns umarmen, können wir fliegen.

Darum tauschten wir nun keine Ringe, sondern legten uns Flügel zu. 









Es war einfach wunderschön. Noch viel schöner, als die erste, die "echte" Hochzeit. Wir vier, ein Pastor und eine Fotografin. 

Nach der Zeremonie gingen wir lecker italienisch essen und fuhren dann zurück nach Cape Coral.



Der Urlaub war so gut wie vorbei. Nach einer Woche im Ferienhaus fuhren wir nach Fort Lauderdale. Dort wollten wir noch eine Nacht bleiben, bevor wir in den Flieger steigen mussten. 




Wir sprangen noch kurz in den Atlantik,...



... und schauten uns noch die Sawgrass Mills Mall an. Diese gefiel uns aber nicht so sehr wie manch andere, sie war einfach zu groß und unübersichtlich.

Und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Braungebrannt, frisch verheiratet, gut erholt und wehmütig, weil wir nicht wussten, wann und ob wir wieder kommen würden. 



To be continued ...


Kommentare:

  1. Delphine möchten meine Kinder auch gerne sehen!!! Aber ich glaube nicht, dass es die in Virginia Beach so nah an den Strand treibt...allerdings wird es jetzt Zeit, dass es Urlaub gibt ;) Noch eine Woche!!!!

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    1. Aaaah, eine Woche ist die perfekte Vorfreudensteigerungszeit. ;-) Du, im Netz steht, dass man in Virginia (Beach) Delphinbeobachtungs-Bootstouren machen kann. Wer weiß...

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    2. Da muss ich mal schauen......ob die noch im Budget sind ;)

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