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Freitag, 6. Oktober 2017

Rezept: supereinfaches Focaccia Brot (vegan)



In meinem sommerlichen Backwahn fand ich das Rezept von SimplyV für ein Focaccia-Brot, das mir als unkompliziert und machbar erschien. War es auch, mittlerweile habe ich das schon öfters gemacht und wir lieben es! Zum Original-Rezept geht es hier entlang: SimplyV-Focaccia-Rezept 

Ich habe nur minimal variiert.

Zutaten:

500 g Mehl

20 g Hefe
20 g Salz
150 ml Olivenöl
250 ml Wasser

Toppings nach Wahl (Tomaten, Peperoni, Oliven, Kartoffelstücke, ...)

Die Hefe wird in Wasser glatt gerührt und dann in das Mehl gekippt. Hinzu kommen Salz, Olivenöl und Wasser. Nun wird ordentlich mit den Händen durchgeknetet. 

Während der Teig 1 1/2 Stunden lang an einem warmen Ort gehen darf, schnippelt man sich die gewünschten Toppings zurecht. 


Der Teig wird anschließend ca. 2 cm dick auf einem Blech ausgerollt oder in Form geknetet und mit Olivenöl eingepinselt. Nun kann er nach belieben gewürzt und belegt werden. Rosmarin, Oregano, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Oliven, Peperoni, Tomaten, Kartoffelstücke und Basilikum war auf meinem drauf.


180 Grad und 25 Minuten später kann das leckere Stück aus dem Ofen raus und auf einem Gitter abkühlen.



Ich glaube, unseres war schon zur Hälfte verspeist bevor es überhaupt abgekühlt war. ;-)

Guten Appetit!





Freitag, 29. September 2017

Rezept: blitzschnelle Smoothie Pancakes (vegan)



Not macht erfinderisch... Mangels Zutaten improvisierte ich schnelle Pancakes für Jana, die erstaunlich lecker wurden!

Man nehme:
1 Smoothie
Soviel Mehl, dass die Mischung dickflüssig wird
Eine "Prise" Nüsse für den Crunch-Effekt
Dip/Aufstrich/Topping nach Wahl.

Nun einfach alles, außer dem Topping, miteinander vermengen und kurz in einer Pfanne ausbacken. 




Wir hatten Kokos-Ananas-Bananen-Smoothie und der machte die Pancakes super fluffig und saftig. 





Samstag, 19. August 2017

Rezept: veganes Fladenbrot (supereinfach)



Nachdem ich in letzter Zeit so viele positive Hefe-Erlebnisse hatte, stand schnell das nächste Projekt fest: Ein Fladenbrot. Und Jana war mit von der Partie.

Fündig wurde ich hier: Chefkoch Rezept "weltbestes Fladenbrot" Alleine der Titel war ja schon vielversprechend, hihi, also machte ich mich nur noch ans Veganisieren, was hier ja nicht all zu schwierig war. Außerdem wollte ich erst mal nur eines backen, nicht gleich zwei...

Zutaten:

  • 450 Gramm Dinkelmehl 1050
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Esslöffel Polenta (mangels Gries im Haus)
  • 1/2 Teelöffel Zucker
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Spritzer Agavendicksaft
  • Olivenöl
  • Sesam
  • Kümmel
  • Ein wenig Mehl und Polenta für die Arbeitsfläche
  • einen Schuss Hafermilch/-sahne o. ä.


Zubereitung:

Zuerst löst man die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Ich gab hier einen Schuss Agavendicksaft dazu, klappt aber bestimmt auch ohne. Dann das Mehl mit dem Salz gut mischen und im Anschluss das Hefewasser dazugeben. Nun das Ganze lange und gründlich kneten, bevor der Teig dann 30 oder 45  Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen darf.






In der Zwischenzeit kann man schonmal den Backofen auf 250 Grad vorheizen.

Nun wird der Teig nochmal kurz durchgeknetet und auf einer mit Mehl und Polenta bestreuten Arbeitsflähe zu einem Fladen geformt. Er lässt sich leicht von einer Kugel ausgehend formen. Dann wird er aufs Blech gelegt und noch einmal 10 Minuten in Ruhe gelassen.





Mit eingeölten Fingern können nun die typischen Muster eingedrückt werden. Einen Schuss Planzenmilch mit etwas Zucker und etwas Olivenöl verrühren und den Fladen jetzt damit einpinseln. Nun finden Sesam und Kümmel Halt, wenn man sie darüber streut. Eine Prise Salz oben drauf und schon kann das Brot in den Ofen.




Die Gesamtbackzeit beträgt ca. 12 Minuten bei 220 Grad.

Mitsamt dem Brot kann man nun noch eine feuerfeste Form auf den Boden des Ofens stellen. In diese kippt man nach ca. 6 Minuten Backzeit eine viertel Tasse Wasser und schließt ganz schnell wieder die Ofentüre. Der zischende Dampf kann so ins Gebäck einziehen.



Ich bereute schnell, nur ein Fladenbrot und nicht gleich zwei gebacken zu haben. Es war superlecker!


Donnerstag, 10. August 2017

Rezept: veganer Hefezopf



... und weiter geht's mit dem Wonderer'schen Backwahn. Ein Hefezopf sollte her. Fündig wurde ich hier: Veganteller: Weltbester Hefezopf
Und wie immer, musste oder wollte ich einige Dinge etwas ändern. 
Zutaten:
  • 550 Gramm Dinkelmehl (1050)
  • 90 Gramm Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 70 Gramm Margarine
  • 300 ml Hafermilch
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 1 Schuss Zitronensaft (aus der gelben Plastikzitrone)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
Zubereitung:
Zunächst werden Milch und Margarine lauwarm erhitzt. Dann wird die Hefe hineingebröselt und Vanillezucker, Zitronensaft, Zucker und Salz mitreingerührt.
Nun wird diese Mischung zum Mehl gegeben und eeeeewig lange geknetet. Ich hab das meine Küchenmaschine erledigen lassen.
Der Teig darf dann eine Stunde lang abgedeckt an einem warmen Ort wachsen.
Dann wird er zum Zopf geflochten. Dabei stellte ich mich trotz youTube-Anleitungen extrem doof an. Daher fotografierte ich auch nur ein kleines Stück des fertigen Kunstwerkes, hihi.

Der Zopf (oder welche Form auch immer jetzt erreicht wurde), wird mit Milch oder Hafersahne eingepinselt und für 25 Minuten bei 140 Grad Umluft goldbraun fertig gebacken.
Das gute Stück wurde mit Schokocreme bestrichen von drei anspruchsvollen Kindertestern für lecker befunden. :-)






Freitag, 21. Juli 2017

Rezept: Selbstgemachte Dinkel Burgerbrötchen



Ich bin in einer facebook Gruppe auf den Blog Pflanzentellerchen-Rezepteblog gestoßen. Genauer: Auf das Rezept für selbstgemachte Burger Buns (Brötchen). Nun stehe ich seit jeher mit Hefeteig-Rezepten auf Kriegsfuß, doch mit diesem Rezept hat es tatsächlich geklappt. Der Fluch ist gebrochen... Ich habe mich außer bei der Hefe komplett an das Pflanzentellerchen-Rezept gehalten. Da ich aber keine Trockenhefe im Haus hatte, musste die frische herhalten. Hat super funktioniert. :-)

Los gehts:

Zutaten:


  • 450 Gramm Dinkelmehl
  • 1 Esslöffel Zucker (im Originalrezept Rohrzucker, ich hab weißen genommen)
  • 120 ml lauwarmes Wasser
  • 170 ml Hafermilch (im Originalrezept steht nur "Pflanzenmilch")
  • 2 Esslöffel Öl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe

Zubereitung:

Hefe, Zucker und lauwarmes Wasser verrühren und 5 Minuten lang stehen lassen. In dieser Zeit das Mehl mit dem Salz vermischen. 

Milch und Öl in das Hefe-Zucker-Wasser geben, vermischen und dann über das Mehl-Salz-Gemisch geben und ordentlich und lange verkneten. 



Nun darf der Teig eine Stunde lang zugedeckt gehen.

Im Anschluss 8 gleichgroße Portionen abteilen und auf ein Backblech legen. Im Originalrezept schreibt die Autorin extra dazu, dass man gut Abstand lassen soll, da die einzelnen Brötchen noch weiter aufgehen. Tja, prompt war mein Abstand zu klein und alles klebte aneinander. Nächstes Mal nehme ich lieber gleich zwei Backbleche. :-)


Die "Häufchen" dürfen nun weitere 45 Minuten an einem warmen Ort gehen, bevor sie dann bei 190 Grad Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen 15 Minuten lang gebacken werden.

Wie gesagt: Ich war begeistert. Und meine Familie war es auch. Die übrigen Buns benutzten wir am Folgetag als Frühstücksbrötchen. Aufgeschnitten auf den Toaster - mjamm! 






Vielen Dank, liebe Jennifer Pflanzentellerchen für dieses tolle Rezept!



Donnerstag, 13. Juli 2017

Rezept: Vegane Haferflocken-Bagels



Meine Kinder frühstücken am liebsten Haferflocken. Beim Nachfüllen der Haferflocken-Tupperdose, entdeckte ich auf der Original-Verpackung ein Rezept für Bagels. Meine Neugierde war geweckt - zumal es sehr einfach zu veganisieren war. Wenige Tage später versuchte ich mein Glück. Meine Familie war begeistert, mir selbst waren sie ein wenig zu "unfluffig". Vermutlich hätte ich den Teig länger gehen lassen müssen. So -  nun aber zum Rezept:

Zutaten:

  • 250 gr zarte Haferflocken
  • 150 gr Weizenmehl
  • 50 gr Speisestärke
  • 1 Teelöffel Salz
  • 4 Teelöffel Zucker
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 3 Liter Wasser mit 3 Teelöffeln Salz
  • 1 Würfel Frischhefe
Zubereitung:

Zuerst mische ich die Haferflocken mit dem Mehl und der Speisestärke. Danach mische ich Salz, Zucker, das lauwarme Wasser und die kleingekrümelte Hefe mit hinein und knete alles gut und sorgfältig durch.




Abgedeckt lasse ich den Teig mindestens 30 Minuten lang gehen - ich könnte mir vorstellen, dass die Bagels mit jeder Geh-Zeit-Verlängerung auch etwas fluffiger werden.



Aus dem Teig forme ich 10 gleich große Kugeln und aus diesen wiederum die typische Bagelform, indem ich ein Loch eindrücke.


Die 3 Liter Salzwasser kochen mittlerweile, sodass ich nach und nach die Bagels vorsichtig mit einem Schaumlöffel hineingebe und von jeder Seite 1 - 2 Minuten lang kochen lasse.


Wenn ich sie raushole, tupfe ich sie vorsichtig mit Küchenpapier trocken um sie dann bei 180 Grad (Umluft) für 25 Minuten zu backen. Man könnte sie vorher noch mit (Pflanzen-)Milch bestreichen und mit Haferflocken, Chia-Samen oder ähnlichen besprenkeln, meine waren recht puristisch.


Wie gesagt - meine Familie mag diese schlichten Bagels, in jeglicher Variation. Hier noch unsere "Serviervorschläge" (man darf raten, welche Version der Kinder-Favorit ist... ;-))




Guten Appetit! <3

PS: Rezeptinspiration durch den Packungsaufdruck von "Knusperone - Zarte Haferflocken"